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Großväterchen hat eine Rübe gesät. Ist
der Boden gut vorbereitet? Wird es nicht zu trocken und nicht zu nass
sein? Wird auch kein Würmchen die Rübe annagen? Wenn man wenig hat
und auf eine gute Ernte hofft, ist die Sorge um das, was man ausgesät
hat groß. Also hegt und pflegt der Großvater sein Rübchen, gießt und
jätet und vertreibt die Schädlinge. Und tatsächlich, Dank der Mühe und
des guten Wetters wächst das Rübchen und wird riesengroß, zu groß fast.
Der Großvater will es ernten, kann es aber nicht allein herausziehen. Da
muss Hilfe herbei! Erst wird die Großmutter gerufen, dann auch das
Enkelkind, aber auch zu dritt sind sie noch nicht stark genug. Alle
müssen helfen, auch die sich vorher gestritten haben und dem anderen den
Platz in Haus und Hof missgönnten, müssen jetzt heran, um die übergroße
Ernte einzubringen. So ruft man also Hund und Katze. Aber die Rübe lässt
sich nicht herausziehen. Das Mäuschen muss seine schreckliche Angst
bezwingen, neben der Katze ziehen zu helfen. Aber erst, als Wurm und
Schnecke ihre Gekränktheit überwinden, weil sie vorher als Schädlinge
beschimpft wurden, erst jetzt, wo alle zusammenhalten, lässt sich das
Rübchen ernten. Und nun endlich wird der Traum vom Sattwerden wahr:
Großmütterchen kocht Rübensuppe und Rübenmus und Rübensirup und bäckt
Rübenkuchen. Jeder bekommt seinen Teil und immer ist noch genug da.

Presseinformation als PDF-Datei
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