Der gestiefelte Kater

oder
»Das Rad der Fortuna«

frei nach Gebrüdern Grimm

Als der alte Müller stirbt, teilen sich die drei Brüder das Erbe: Der Älteste bekommt die Mühle, der Zweite den Esel und der Jüngste den Kater.

Da beklagt sich der jüngste Müllerbursche sehr bei der Schicksalsgöttin Fortuna, dass sie ihre Gaben so ungerecht verteilt. Der Kater aber meint, man müsse die Gaben der Fortuna nur recht verstehen.

Er überredet den Müllerburschen, ihm für die letzten Groschen ein Paar Stiefel anmessen zu lassen und begibt sich auf Rebhuhnjagd. Die Rebhühner bringt er dem König und gewinnt so dessen Gunst. Als der König und die Prinzessin einmal spazieren fahren, sagt der Kater dem Müllerburschen, er solle sich im Mühlteich baden, wenn er ein glücklicher Mann werden wolle.

Fortuna, die Göttin des Glücks, ist die Erzählerin der Geschichte. Sie dreht ihr Schicksalsrad: Wer oben ist, wird bald nach unten sinken und wer unten ist, steigt in die Höhe. Nur wer sich von Besitz und Ruhm nicht betören lässt, kann an allen Positionen des Rades glücklich sein.

Wird Fortuna dem Müllerburschen tatsächlich hold und gewogen sein?

Regie: Karl Huck

Spiel: Antje König

Figuren & Bühne: Christian Werdin

Kostüme: Katharina Schimmel

Bühnenmalerei Plakat: Anastasia Zukanova

Spieldauer: 50 min.

Für: Kinder ab 4 Jahre

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